Proseminar:

Medizinethnologie Afrikas:
Eine Einführung

Sommersemester 2006

Dr. des. Viola Hörbst (hoerbst@lrz.uni-muenchen.de)
Institut für Ethnologie und Afrikanistik, Ludwig-Maximilians-Universität München

Die Medizinethnologie (Medical Anthropology) beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Gesundheit, Erkrankung und Heilung. In diesem Proseminar stehen medizinethnologische Forschungen zum sub-saharischen Afrika, deren Themen und Ansätze im Vordergrund. Sie werden mittels Textarbeit und Referaten von Klassikern über Standardwerke bis hin zur neueren Literatur erarbeitet werden. Besonderes Augenmerk wird dabei auf den Bereich der Reproduktionsethnologie gelegt.

Das Proseminar steht auch Anfängern offen, jedoch ist eine hohe Bereitschaft zum Textstudium sowie zur Reflektion Bedingung.

Aufgrund des Interesses an medizinethnologischen Seminaren ist dieses Proseminar auf insgesamt 30 TeilnehmerInnen beschränkt. Voraussetzung zur Teilnahme ist die schriftliche Begründung (ca. 1 Seite), warum Sie an diesem Proseminar teilnehmen möchten. Vergessen Sie bitte nicht die Angabe Ihres Hauptfaches, Ihrer Nebenfächer und die jeweilige Semesterzahl. Ebenfalls bitte ich zu vermerken, ob Sie einen Schein machen wollen. Bitte senden Sie Ihre Begründung bis 1. April 2005 an hoerbst@lrz.uni-muenchen.de.

 

Einführungsliteratur:

  • Bichmann, W. 1995. Medizinische Systeme Afrikas. In: Pfleiderer, B., W. Bichmann und K. Greifeld (eds.): Ritual und Heilung. 33-67. Berlin: Reimer.
  • Offe, J. und T. Klein 2004. Medizinethnologische Forschung in Sub-Sahara Afrika – Ein Überblick. In: Wolf, A. (ed.): Medizinethnologische Herausforderungen. Die AG Medical Anthropology in der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde e.V. Curare 27 (1 u.2), 89-100. Berlin: VWB.