Proseminar:

Medizinethnologische Ansätze zu Migration und Diaspora
am Beispiel Südasien (2 SWS)

Wintersemester 2005/06

Dr. Gabriele Alex (alex@sai.uni-heidelberg.de)
Südasien-Institut Heidelberg, Abteilung für Ethnologie

Voraussetzungen / Organisatorisches: Interesse an der Medizinethnologie
Themen: Medical anthropology, South Asia, Ethnizität
Zeit und Ort: Mo 11:00 – 13:00, SAI R Z10

Dieses Seminar beschäftigt sich am Beispiel der südasiatischen Diaspora mit dem Themenkomplex ‚Ethnizität und Gesundheit‘. Im Mittelpunkt stehen dabei die folgenden Fragestellungen: Welche besonderen Auswirkungen hat Migration auf Gesundheit, Krankheit, Gesundheitsverhalten und Empfinden? Welche Problematiken erfahren Diaspora-Asiaten in Bezug auf Gesundheit und Krankheit? Lassen sich diese Problematiken mit den Konzepten von ‚culture bound syndrome‘, doctor-patient interaction‘ oder ‚medical pluralism‘ verstehen? Welche Rolle spielen sozio-politische und ökonomische Faktoren?

 

Literaturhinweise:

  • Barry, C. 2005. Pluralism of provision, use and ideology: Homeopathy in South London.
  • Kleinman, A. 1980. Patients and healers in the context of culture.
  • Lüthi, D. 2001. Erklärungsmodelle für Erkrankungen und Strategien zur Gesundheitserhaltung im tamilischen Kottar. Curare 42 (1).
  • Shukla, S. 2001. Lcoations for South Asian Diasporas.
  • Verwey, M. 2004. Hat die Odyssee Odysseus krank gemacht?
  • Zimmermann, M. 2005. Das Gesundheitsverhalten von Tamilinnen in der Schweiz.